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Das Messer im Rücken

Wir alle kennen doch diese eine Szene in einem Buch, oder in einem Film, wenn der Mörder mit dem Messer in der Hand hinter seinem Opfer steht. Viele von uns halten die Luft an, andere bekommen Gänsehaut und wieder rum anderen läuft der kalte Angstschweiß über den Rücken.  Es ist dieser Moment in dem man sich am liebsten versteckt oder sich denkt: „ Verdammt, dreh dich doch mal um!“ interessanter weiser schauen wir trotzdem hin wie das Messer sich in den Körper des Opfers bohrt und das Blut in alle Richtungen spritz.

Wir beruhigen uns mit den Worten: „das war alles nur ein Film“. Schon im nächsten Moment spüren wir diesen Schmerz, der nicht aufhören will er sticht, wir haben das Gefühl von Wut, Angst und Enttäuschung in uns, welche das Messer immer weiter in unseren Leib treiben. Wir drehen uns um und schauen in die Augen des Menschen den wir lieben, wie einen Bruder oder einer Schwester. Die Hand des guten Freundes führt den Griff, in seinen Augen sehen wir den gleichen Blick, denn wir in ihm sehen wenn er uns die Hand Brüderlich / Schwesterlich reicht. Instinktiv greifen wir an die Stelle an der, das Messer die Haut durch bohrt hat, aber da ist nichts, kein Blut einfach gar nichts.

Müssen Messerstiche unbedingt blutende Wunden hinterlassen? Nein, nicht immer müssen literweise Blut aus unserem Körper fließen, damit wir sterben. Der Dolch, welcher uns zwischen die Rippen gestoßen wird, muss nicht aus Eisen und Stahl sein. Die Klinge sind Worte und Taten eines Menschen den wir so sehr lieben. Solch eine Waffe vergießt kein Blut, sie treibt nur Menschen dazu selber Blut zu vergießen. Jedem von uns ist das bestimmt schon mal auf die eine oder andere Art passiert. Manchmal braucht es nur wenige Worte und man hat eine Wunde die sich anfühlt als würde man in Zwei geschnitten werden.  

Natürlich kommt man wieder auf die Beine, immer wenn man gefallen ist steht man wieder auf. Manchmal dauert es, aber irgendwann steht man wieder senkrecht in der Höhe. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist die Wunde zusammen gewachsen und dort wo dieser klaffender Schnitt war ist nun eine Narbe die  wir geschickt verbergen mit Klamotten, Schminke und Schmuck. Solange die Sonne scheint ist alles in Ordnung. Eines Tages kommt dann dieser einer Mensch, dem wir vertrauen und lieben wie eine Schwester/ einen Bruder. Wegen diesem Menschen stehen wir im Regen und schon werden die Schminke, die Klamotten und der Schmuck weg gewischt und die Narben kommen zum Vorschein.  In diesem Moment sehe wir wer unser Bruder / unsere Schwester ist und wer nicht. Eine Freund der so wichtig ist wie die Familie der kommt zu dir in den Regen und hilft dir, die Narben der Vergangenheit auf zuarbeiten. Damit wir eines Tages nur noch einen flüchtigen Schatten auf der Haut tragen, der uns daran erinnert das nicht alle Freunde gleich freundlich sind, sondern dir unverblümt ein Messer in die Rippen Stechen.

28.5.14 00:16
 
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